Gespräch
Gespräche
Auf Deutsch
Was heißt erinnern, wenn Geschichte nicht stillsteht? Was heißt heimaten, wenn Zugehörigkeit kein Besitz, sondern eine Bewegung ist?
Auf der Bühne des Schauspielhaus Wien begegnen sich Künstler*innen, die in der Diaspora mit gesellschaftlichen Umbrüchen und Fragen pluraler Erinnerung und Gerechtigkeit konfrontiert sind. Ihre Erfahrungen erzählen von Aktivismus, Protesten, Dekolonisierung und Resilienz sowie von der Ohn/Macht, nicht vor Ort zu sein. Sie zeigen, wie Kunst über Distanzen hinweg Resonanzräume schafft und Solidarität erfahrbar macht.
Die Veranstaltung ist kein Podium fertiger Antworten, sondern ein Ort, an dem Fragmente aufeinandertreffen und Perspektiven sich reiben, um im Dialog neue Zukünfte sichtbar werden zu lassen.
Mit: Nina Kusturica, Amir Gudarzi, Der Kuseng
Moderation: Alexandra Stanić
Eine Veranstaltung der Reihe Wer will heimaten?
In Kooperation mit Erinnern in Zukunft der Brunnenpassage, kuratiert von Michael Podgorac alias Mikal Maldoror und Anne Wiederhold-Daryanavard