heimaten heißt Aktivismus, Antifaschismus, Dekolonisierung, Zugehörigkeit.

heimaten heißt die Verteidigung von Räumen, es heißt, sich ein neues Zuhause zu schaffen und darauf zu bestehen, dass dieses Zuhause immer schon von vielen gestaltet worden ist.

heimaten heißt, dass die Gesellschaft aus dieser Pluralität ihre Kraft schöpft, in jedem Bundesland, jedem Kanton und jeder Stadt. Dass sich die Kunst, das Engagement, die Lebendigkeit einer Gesellschaft aus dieser Vielstimmigkeit ergibt. Dass das unbedingt auch Kritik und Streit mit einschließt.

Von September bis Dezember 2025 versammelte das erste heimaten Festival für die plurale Demokratie zahlreiche Protagonist*innen und Initiativen, die sich dieser Haltung verschrieben haben und im Zuge der aktuellen politischen Entwicklungen kollektiv Raum und Sichtbarkeit beanspruchen.

Im Herbst 2026 findet die zweite Ausgabe des Festivals statt.

News

heimaten Festival: zweite Ausgabe im Herbst 2026

Das heimaten Netzwerk setzt seine 2024 begonnene gemeinsame Arbeit auch im Jahr 2026 fort. Im Herbst präsentiert das Netzwerk die zweite Ausgabe des dezentralen heimaten Festivals mit einem vielfältigen Programm in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Geplant sind unter anderem Vorträge und Diskussionen, Ausstellungen, Performances, Lesungen und Theaterstücke, Workshops, Konzerte, Film-Screenings, Führungen und Stadtrundgänge, die sich mit Aktivismus, Dekolonisierung und zentralen Fragen zu Zugehörigkeit und Teilhabe beschäftigen.

Winter und heimaten in Neustadt

Zum zweiten Mal ging Common Voices Radio, das mehrsprachige Radio für Halle und Umgebung auf Radio Corax 95.9, im Rahmen des heimaten Festivals live auf Sendung. Diesmal berichtete die Redaktion vom Wintermarkt in der Neustädter Passage über das Programm von heimaten und die Vielfalt der Feste zur Winterzeit. Sie sprach nicht nur mit dem Orga-Team, Gäst*innen und Standbetreiber*innen des Wintermarktes, sondern auch mit dem heimaten-Co-Kurator Ibou Diop sowie mit Hamze Bytyçi, Vorstandsmitglied von RomaTrial e. V. und Teil des heimaten-Netzwerks. Jetzt ist die Sendung aus Halle-Neustadt online nachzuhören.

Wem gehört Deutschland? – Der heimaten-Podcast aus dem Haus der Kulturen der Welt

Der heimaten-Podcast Wem gehört Deutschland? wurde im Dezember 2025 mit seiner achten Episode abgeschlossen. Ab sofort ist komplett nachzuhören, wie Max Czollek unterschiedliche Perspektiven und Konzepte von Zugehörigkeit in einer pluralen Gesellschaft beleuchtet, und zwar im Gespräch mit seinen Gäst*innen Tahir Della, Ibou Diop, Naika Foroutan, Kelly Laubinger, Jean Peters, Sergej Prokopkin, Raphaëlle Red, Sasha Marianna Salzmann, Linus Westheuser und Anna Yeboah. Der Podcast begleitete die Gesprächsreihe Heimatisierung – Über Zugehörigkeit und Pluralität, die von März bis November 2025 im Haus der Kulturen der Welt stattfand. Er vertieft die dort diskutierten Themen, eröffnet neue Perspektiven und erkundet, wie sich eine Gesellschaft denken lässt, in der alle zuhause sein können und nicht nur manche.