Afrodiasporische Frequenzen
Workshops
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Veranstaltungsorte sind rollstuhlgerecht.
heimA(R)Ten II – Afrodiasporische Frequenzen setzt sich mit Schwarzen diasporischen Perspektiven auf Heimat(en) und Zugehörigkeit auseinander. Wie verbinden sich Erfahrungen über geografische Räume, Communitys, Sprachen und Kulturen hinweg? Was wird sichtbar, wenn Diaspora nicht nur als Erfahrung von Trennung, sondern auch als vielschichtige Form von Verbindung, Wissen und Gemeinschaft verstanden wird?
Durch die Techniken und Medien von Collage, Klang und Film schafft das Projekt Räume für künstlerische Auseinandersetzung, Begegnung und Austausch. In zweitägigen Workshops erkunden die Teilnehmenden diasporische Erfahrungen und übersetzen sie in visuelle und auditive Formen. Die entstandenen Arbeiten werden anschließend in einer Ausstellung im Bahnhof Langendreer präsentiert.
Ein begleitendes Filmprogramm vertieft die Auseinandersetzung mit diasporischen Perspektiven. Es umfasst die Filme EUphoria (2018) des Schwarzen Kollektivs Black Speaks Back, Assembly (2025) von Rashaad Newsome, das afrofuturistische Musical Neptune Frost (2021) von Saul Williams und Anisia Uzeyman sowie Children of the Diaspora (2024) von Sabrina Onana.
heimA(R)Ten II verbindet künstlerische Praxis mit pluralen marginalisierten Perspektiven und denkt heimaten jenseits geografischer Grenzen von Zugehörigkeit – von Köln über Bochum und darüber hinaus.