• Foto: T. Pirot

    Foto: T. Pirot

Say their Names LOKAL

Erinnern heißt verändern – Praxen und Herausforderungen selbstorganisierter Erinnerung

Gespräche

Organisiert von

Initiative 19. Februar Hanau

Hanau

Hessen

Seit Februar 2020 gestalten Hinterbliebene, Überlebende und Unterstützer*innen nach dem rassistischen Anschlag in Hanau vielfältige Formen des Erinnerns im Stadtraum. Ihr Kampf um Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen zeigt sich in Gedenken, Demonstrationen, Veranstaltungen, auf Aufklebern und in Videos. Wie auch an anderen Orten sind Praxen des Erinnerns getragen von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und stehen damit in einer Kontinuität zu vielen anderen erinnerungspolitischen Kämpfen in Nachkriegsdeutschland. 

Wie verändert sich unser Erinnern, wie kann es sich verändern, und wie verändern sich dadurch auch Stadtgesellschaften? Das wird im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam mit den Künstler*innen Ulf Aminde und Katharina Pelosi diskutiert, die sich in ihren Werken mit erinnerungspolitischen Themen beschäftigen und die Arbeit der Initiative 19. Februar Hanau seit dem rassistischen Anschlag im Februar 2020 begleiten.

Mit Ulf Aminde, Katharina Pelosi und Angehörigen der Initiative 19. Februar Hanau